Hyundai Santa-Fe 2.0 CRDi

 

 

 

Top oder Flop!?

Er läuft noch bis 2005, dann kommt ein neuer Hyundai Santa Fe. Trotzdem haben wir jetzt noch eine Abkürzung mehr für irgend etwas technisches zu benennen. VGT steht für „Variable Geometry Turbocharger“ und bringt wirklich etwas.
Die Schaufelgeometrie im neuen Turbolader des jetzt 125 PS starken zwei Liter Common-Rail-Diesel ist variabel, je nach Geschwindigkeit und Gaspedalstellung verändern die Schaufeln ihre Stellung und sorgen so immer für optimales Drehmoment.
Das bringt gleich mehrere Vorteile: Zum einen steht über das gesamte Drehzahlband 12% mehr Drehmoment zur Verfügung, insgesamt 285 Nm. Zum anderen ist die Beschleunigung von null auf hundert Kmh (knapp unter 13 Sekunden) und die Elastizität zwischen 60 auf 100 Kmh deutlich besser als beim Vorgänger.
Damit die neugewonnene Kraft, die man beim Fahren übrigens auch deutlich spürt, auch besser auf den Boden kommt, gibt es für das Dieselmodell auch ein neues Allrad-System.
„Torque on Demand“ heisst die Zauberformel, die natürlich auch als Abkürzung daherkommt (TOD). Das System funktioniert elektronisch, sobald sich die Strassenverhältnisse verschlechtern, wird die Antriebskraft von 100% an der Vorderachse stufenlos an die Hinterachse verteilt, bis zu einem Verhältnis von 50:50.
Ab 28.000.- Eur ist der Santa Fe 2.0 CRDi Elegance mit allen Neuerungen erhältlich, serienmässig finden sich ABS, EBD, Fahrer- und Beifahrerairbag, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 16 Zoll Leichtmetallfelgen, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrisch verstell- und beheizbare Aussenspiegel, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Dachreling, ein Motorunterfahrschutz, etc.
Wer noch mehr Luxus will, bekommt für rund 30.000.- Eur im Top-Modell Executive auch noch eine Lederausstattung, Klimaautomatik, abgedunkelte Scheiben „Privacy Glass“ und Seitenairbags.
Fazit: Hyundai bietet mehr Technik und Ausstattungskomfort als man sich erwarten würde. Der Santa Fe ist demnach einfach Top.

Pascal Berchem