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Daimler Chrysler ist fest entschlossen auf dem europäischen Markt auch in Zukunft eine führende Rolle zu spielen. Das Chrysler Sebring Cabrio vervollständigt die neue Modellpalette des amerikanischen Herstellers. Aufmerksamen Autoliebhabern wird es wohl nicht entgangen sein, dass Chrysler besonders in den letzten Monaten wegen seines eigenständigen und selbstbewussten Designs unser Strassenbild immer mehr prägt. Denken wir an den außergewöhnlichen PT Cruiser oder an den 300M, alles Modelle welche Chrysler volle Auftragsbücher garantieren. Unser Sebring Cabrio ist für seinen Teil ein vollständiges viersitziges Cabrio. In Sachen Platzangebot für Passagiere und Gepäck hat der Sebring keinen direkten Konkurrenten. Die beeindruckende Wagenlänge hat Vor- und Nachteile. In den engen Gassen der Altstadt oder in Parkhäusern ist Millimeterarbeit und gutes Augenmaß von Nöten. Radarunterstützte Parkhilfen wären hier mehr als hilfreich. Auf der Autobahn hingegen ist der Sebring so richtig in seinem Element. Der 203 PS starke 2.7 Liter Sechszylinder unseres Testwagens bewegt die 1600 kg schwere Karosse sehr souverän über die Strasse. Das Autostickgetriebe bietet die Wahl zwischen einem klassischen Automatikmodus und einer Tiptronic. Auf längeren Fahrten empfehlen wir den Automatikmodus in Kombination mit dem Tempomat. Reisegeschwindigkeiten zwischen 140 und 160 Km/h sind selbst bei offenem Verdeck sehr angenehm. Der Sebring ist ein wahrer Cruiser, deshalb verstehen wir die sportliche Namensgebung nicht so recht. Dieses Cabrio hat aber auch gar nichts gemein mit der amerikanischen Rennstrecke Sebring. Sportlichem fahren wird schnell Einhalt geboten. Das nicht allzu verwindungssteife Chassis und die weiche Federung hinterlassen einen eher schwammigen Eindruck. Da sportliches fahren der Philosophie dieses Fahrzeugs überhaupt nicht entspricht, wollen wir diese Mankos nicht ganz so negativ bewerten. Als nicht Zeitgemäss in dieser Klasse bemängeln wir zwei Details, alle beide in Bezug auf das elektrische Verdeck. Wir sind der Meinung, dass das manuelle Ver- und Entriegeln des Verdecks längst der Vergangenheit angehört. Auch bei der obligatorischen Persenning machen es sich die Amis etwas zu leicht. Das manuelle Anbringen der Persenning kann man in der Golfklasse verzeihen, aber nicht bei einem 1.335.000.- Luf teuren Luxuscabrio. Fazit: Alles in Allem bietet der Sebring viel Luxus und Platz für sein Geld. Wenn es das Wetter erlaubt ist dieses Cabrio ein perfekter Open Air Cruiser. Pascal Berchem |