Seit ihrer
Markteinführung vor 14 Jahren zählt die CBR600F zu den Super-Sport-Verkaufsschlagern
von Honda.
Als Reaktion auf die lautstarken Forderungen nach einer schärferen
Strassenmaschine die optisch und fahrtechnisch enger an der Rennmaschine
liegt, präsentierte Honda die CBR600F Sport. Eine heissere, noch
leistungsorientiertere CBR, für alle die hohe Geschwindigkeiten
und enge Kurven lieben.
Zur weiteren Betonung dieses Renncharakters sind alle wichtigen Chassisteile
der CBR600F Sport Mattschwarz lackiert, somit wird mehr Aufmerksamkeit
auf das schlanke, entschlossene Design des Rahmens gelenkt. Mattgold
auf dem Motorgehäuse, Titanbraun auf den Gabelgleitrohren und leuchtendes
Gold auf den gewichtsarmen neuen Bremsscheibenträgern der Vorderradbremse
bilden einen weiteren High-Tech-Kontrast.
Um den deutlich aggressiven und sportlichen Charakter der neuen CBR600F
Sport zu betonen, konzentrierte sich das Designerteam auf die Entwicklung
einer neuen Frontverkleidung. Das Highlight der völlig neu gestallteten
Frontverkleidung sind die stechenden Augen des neuen Multireflektor-Doppelscheinwerfers.
In die spitz zulaufende Nase sind zur Leistungssteigerung die grossen
Einlasskanäle des Sekunkärluftsystems fest integriert. Die
zweite Hälfte dieser leistungsfähigen Stylingzeichnung bildet
die neue Sitz- und Heckverkleidung. Um die Rennqualitäten der neuen
CBR600F Sport zu betonen, bietet diese einen breiten, dünn gepolsterten
Einzelsitz, der viel Freiheit bei der Wahl der Sitzposition lässt.
Ein höher liegender Soziussitz bietet adäquaten Platz für
mutige Mitfahrer.
Als eine der leichtesten, stärksten und schnellsten Maschinen in
ihrer Klasse, erreicht die CBR600F Sport ein erstaunliches Leistungsniveau.
Als eine der wichtigsten Neuerungen im Motorenbereich ist der Einsatz
der vom aktuellen Modell der CBR900RR Fireblade übernommenen PGM-F1
Kraftstoffeinspritzung. Um ein möglichst exaktes Ansprechen des
CBR600F-Sport-Triebwerks über sein breites Leistungsband sicherzustellen,
erhielt das neue PGM-F1-System eine 130% schnellere elektronische Steuereinheit.
Aufgrund ihrer im Vergleich zu ihrem Vorgänger höheren Leistungsabgabe
bei höheren Drehzahlen wurde das Beschleunigungspotential der neuen
CBR600F Sport durch eine geringe Reduzierung des Übersetzungsverhältnisses
des fünften und sechsten Gangs noch weiter verbessert. Dies garantiert
kräftigen Durchzug und schnelles Beschleunigen über einen
breiten Drehzahlbereich. Um besser für den harten Renneinsatz gerüstet
zu sein, wurde die Hauptgetriebewelle zur Verbesserung der Zuverlässigkeit
um 2.5 mm verlängert und die 7-Scheiben-Kupplung des Standart-F-Modells
durch eine neue Kupplung mit acht Scheiben ersetzt.
Auch vor den Bremsen machte das streben nach Spitzenleistungen nicht
Halt. Die Bremskolben sind nunmehr aus Aluminium gefertigt, dies ist
ein weiterer Beitrag zur Gewichtseinsparung. Immerhin wiegt die CBR600F
Sport nur 169 kg. Neu ist auch das Material der Bremsbeläge. Diese
sind jetzt wie bei vielen erstklassigen Rennmaschinen aus einem neuen
leistungsfähigeren Verbundwerkstoff.
Ultraschlank und leicht gibt sich das neue vollelektronische Instrumentencockpit.
Ein grosser Drehzahlmesser verrät woher die enorme Leistung dieses
flüssigkeitgekühlten 109 PS-starken Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
kommt. Der rote Bereich fängt hier erst bei schwindelerregenden
14.000 Umdrehungen an.
Fazit:
Schwindelerregend kamen uns auch die Fahrleistungen dieses Bikes vor.
Honda bietet für 9.770.- Euro renntaugliches Material vom feinsten
und Literleistungen von fast 200 PS: Was will man mehr?
Pascal Berchem.